Technische Begehung von Gebäuden

Anlässe für technische Begehungen von Gebäuden können sein:

 

 

Durch die technische Begehung einer gebrauchten Immobilie soll dem Verkäufer/der Verkäuferin oder einem Kaufinteressenten/einer Kaufinteressentin Informationen - soweit feststellbar - zum derzeitigen Zustand des Gebäudes und die Belastung mit Schadstoffen gegeben werden.

 

Bei der Erstellung eines Neubaus können durch regelmäßige technische Begehungen später nicht mehr einsehbare Bauteile in Augenschein genommen werden und aktuelle Beanstandungen der Auftraggeber mit dem Auftragnehmer besprochen werden.

 

Auch im Vorfeld der Abnahme kann eine technische Begehung Klarheit über die Berech-tigung von Beanstandungen verschaffen und so die Abnahme vorbereiten.

 

Nach erfolgter Abnahme beginnt die Gewährleistungsfrist. Vor deren Ablauf werden technische Begehungen durchgeführt, um Gebäude auf Mängel und Schäden zu untersuchen und Beanstandungen der Eigentümer zu beurteilen.

 

Häufig sind Baumaßnahmen Anlass für eine privat beauftragte Beweissicherung. Hier wird der Zustand der Nachbargebäude, insbesondere hinsichtlich vorhandener Risse untersucht und dokumentiert.

 

Ein selbständiges Beweisverfahren wird im Vorfeld eines Zivilprozesses, des sog. Haupt-sacheverfahrens, durch eine Partei beantragt und über das Gericht beauftragt. Hierdurch soll ein Prozess verhindert werden und/oder im Falle einer Eilbedürftigkeit die Beweissicherung zu ermöglichen.