Der Hausbock (Hylotrupes bajulus) befällt nahezu ausschließlich das Splintholz von Nadelhölzern, die, je nach Literaturquelle, nicht länger als ca. 60 bis 150 Jahre verbaut sind. Vereinzelt wurde aber auch schon von aktiven Befällen von noch länger eingebauten Hölzern berichtet.

 

Der Hausbock besitzt aufgrund der Größe der ausgewachsenen Larven ein hohes Zerstörungspotential und kann Hölzer mit einem hohen Splintholzanteil bis zum vollständigen Verlust der Tragfähigkeit schädigen.

 

Er bevorzugt ein eher warmes Raumklima, weswegen er überwiegend in Dachräumen anzutreffen ist. Als Trockenholzinsekt vermag die Larve bis zu einer Holzfeuchte von ca. 9 % zu überleben.

 

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Durch Hausbockbefall massiv geschädigter Balken mit hohem Splintholzanteil.

Larve (links), offen liegende Fraßgänge mit wellenartig geriffelter Oberflächenstruktur (Mitte) und Vollinsekt (rechts) des Hausbocks.

Hausbock