Innenraumklima

Neben baulichen Einflüssen (z.B. Wärmebrücken) ist das Raumklima der zweite, entscheidende Faktor, ob in einem Innenraum Schimmelpilze auskeimen und wachsen können.

 

In Abhängigkeit der Außentemperatur, der Raumlufttemperatur und des Dämm-standards der Außenbauteile stellt sich auf der raumseitigen Oberfläche von Außen-bauteilen eine bestimmte Oberflächentemperatur ein. Auch Gegenstände, wie z.B. Möbel, Vorhänge, Bilder usw., beeinflussen die Wandoberflächentemperatur.

 

 

 

 

In Abhängigkeit dieser Oberflächentemperatur und der rel. Raumluftfeuchte stellt sich gemäß dem Mollier-h,x-Diagramm eine bestimmte Oberflächenfeuchte ein.

 

Ab einer Oberflächenfeuchte von ca. 70 % ist Schimmelpilzwachstum möglich (für xerophile Arten), ab etwa 80 % sehr wahrscheinlich.

 

Insofern kann auch über das Raumklima (Lüften, Heizen) und z.B. die Möblierung die Oberflächen-feuchte von Außenbauteilen und damit die Wahr-scheinlichkeit eines Schimmelpilzbefalls beeinflusst werden.

 

Molier-h,x-Diagramm