Gattung Zasmidium

Zasmidium cellare

Vorkommen

Der Schimmelpilz Zasmidium cellare, wurde früher der Gattung Cladosporium zugerechnet und Cladosporium cellare benannt. Da für diese ungeschlechtlich sich vermehrende Art (Gruppe der Fungi imperfecti) im Gegensatz zu allen anderen Arten der Gattung Cladosporium keine teleomorphe (geschlechtliche) Form bekannt ist, wurde diese Art in eine neue Gattung gestellt und unter dem Namen Zasmidium cellare geführt. Der Pilz kommt überwiegend in Kellerräumen vor, deren Raumluft einen gewissen Anteil an Alkohol (Ethanol), organischen Estern und anderen flüchtigen Bestandteilen von Wein enthält, daher die deutschen Namen „Kellertuch“ und „Weinkellerschimmel“).

 

 

Pathogene Potenz

Wie alle Schimmelpilze kann er Allergien auslösen. Die Produktion von Mykotoxinen (Schimmelpilzgiften) ist bei dieser Art nicht bekannt. Auch Mykosen, durch Besiedlung des menschlichen Körpers durch Pilze ausgelöste Entzündungen, sind in der Literatur nicht beschrieben.

Das häufig in großen, lappenförmigen Gebilden vorliegende Myzel ist leicht entzündlich aufgrund des Gehalts an Lipiden (Fetten) im Myzel.

 

Zasmidium cellare auf Flaschen in einem Weinkeller