Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Bei den polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) handelt es sich um mehrere hundert verschiedene Verbindungen aus der Gruppe der sogenannten anellierten Aromaten (aromatische Ringsysteme).

 

Für Innenraumuntersuchungen werden meist die 16, von der US-Umweltbehörde EPA ausgewählten Verbindungen, die sog. EPA-PAK, untersucht. Als Leitsubstanz dient Benzo(a)pyren.

 

Insbesondere Produkte auf Steinkohlebasis, z.B. Teer-haltige Substanzen enthalten hohe Mengen an PAK. Aber auch Bitumen-haltige Produkte können PAK in gewissen Mengen enthalten. Früher enthielt z.B. Straßenbelag und Dachpappe Teer und damit hohe Mengen an PAK ebenso wie Holzimprägnierungen (z.B. von Eisenbahnschwellen). PAK entstehen auch bei der unvollständiger Verbrennung von organischen Materialien, also z.B. von fossilen Brennstoffen oder von Holz. Somit sind diese Verbindungen auch in den Abgasen von Kfz und im Zigarettenrauch nachweisbar.

 

Einige PAK-Verbindungen wirken nachweislich krebserzeugend.

 

 

PAK-haltiger Gussasphaltkleber unter Parkettböden